Die Marke
Schindelhauer: Riemenräder aus Berlin
Eine junge Berliner Marke, die ihre Räder von Anfang an um den Zahnriemen herum gebaut hat: reduziert, langlebig und wartungsarm.
Aus einem Uni-Projekt zur Berliner Marke
Schindelhauer entstand aus einer Idee von vier Absolventen der Universität Magdeburg und ging 2009 mit dem ersten Rad an den Start. Ende 2012 zog das Team nach Berlin, wo die Marke bis heute sitzt und ihre Rahmen und viele Komponenten selbst entwickelt.
Die Grundidee war von Beginn an ungewöhnlich: Schindelhauer baute seine Rahmen konsequent um den Gates-Carbon-Riemen herum, zu einer Zeit, als die Kette noch selbstverständlich war.
Wo Schindelhauer entsteht
Entwickelt und designt wird Schindelhauer in Berlin, und die Custom-Modelle werden dort auch montiert.
Was wir dir aus der Werkstatt sagen können, ist das, was bei uns ankommt: sauber verarbeitete 6061-Aluminium-Rahmen, hochwertige Details und Komponenten, die auf lange Haltbarkeit ausgelegt sind. Genau das prüfst du am besten bei einer Probefahrt.
Warum Riemen statt Kette
Der Gates-Carbon-Riemen ersetzt die Kette: Er läuft leise, bleibt sauber (kein Öl an der Hose) und ist über die Laufzeit deutlich wartungsärmer. Geschaltet wird je nach Modell über Singlespeed, eine Nabenschaltung oder ein geschlossenes Pinion- bzw. enviolo-Getriebe: Systeme, die gut mit dem Riemen harmonieren.
Zwei E-Bike-Familien: leicht oder kräftig
Bei den E-Bikes gibt es zwei Welten. Die leichte Familie (Arthur, Antonia, Emil, Emilia) fährt mit dem MAHLE-X20-Hinterradantrieb, 55 Nm laut Schindelhauer. Der Clou: Das Rad bleibt erstaunlich leicht (der Arthur wiegt rund 13,4 kg), fühlt sich kaum motorisiert an und unterstützt genau dann, wenn du es brauchst. Im Hamburger Alltag erreichen viele Fahrer etwa 70–80 % der offiziellen Reichweite.
Die kräftige Familie (Hannah, Heinrich) fährt mit dem Bosch Performance Line CX (85 Nm, Smart System) und einer stufenlosen enviolo-Nabe: komfortabler und kräftiger, ideal wenn du oft lange oder mit Gepäck unterwegs bist. Die Modellnamen folgen einer eigenen Logik: männliche Namen stehen für den Diamantrahmen, weibliche für den Trapezrahmen (Arthur und Antonia, Emil und Emilia).
Für sein Design wurde Schindelhauer mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Red Dot und dem iF Design Award.
Warum Schindelhauer teurer ist, und der häufigste Irrtum
Ehrlich aus der Werkstatt: Schindelhauer ist nicht wegen eines Logos teurer, sondern wegen der hochwertigeren Komponenten, der aufwendigen Entwicklung und der Fertigungsqualität. Vieles ist komplett neu konstruiert statt einfach übernommen. Diese Qualität sieht man nicht nur, man fährt sie und merkt sie oft erst nach ein paar Jahren.
Der häufigste Irrtum, den wir geraderücken: Schindelhauer sei in erster Linie ein Designrad. Unsere Erfahrung ist das Gegenteil: es ist ein extrem hochwertiges, langlebiges Alltagsrad, das zufällig auch außergewöhnlich gut aussieht.
Rahmen, Größe und warum die Probefahrt zählt
Ein Hollandrad ist Schindelhauer nicht: Es gibt keine klassischen Tiefeinsteiger, die Räder sind eher sportlich orientiert, und die Trapezrahmen bringen mehr Stabilität. Die Rahmen fallen vergleichsweise lang aus, deshalb landen Kundinnen und Kunden bei uns oft auf einer kleineren Rahmengröße als ursprünglich gedacht.
Genau darum ist die Probefahrt hier besonders wichtig. Wir bestimmen die Größe über Probefahrt, unser SmartFit-Q2-Vermessungssystem und die Erfahrung aus vielen Beratungen, nicht über eine Online-Tabelle.
Die ganze Schindelhauer-Geschichte lesen
Am schnellsten merkst du selbst, ob Schindelhauer zu dir passt.